St. Marien-Kirchengemeinde Nesse

Die Friedhofsmauer und der Fisch

Im Rahmen einer Baubereisung des Landeskirchenamtes gab es kürzlich auch einen Ortstermin in unserer St. Marien-Kirchengemeinde in Nesse. Besichtigt wurde u.a. auch unsere insgesamt 155 m lange Friedhofsmauer, die schon seit einigen Jahren trotz aller Versuche sie zu erhalten, in einem desolaten, teilweise sogar gefährlichen Zustand war.

Da eine Instandsetzung bzw. Restaurierung der Mauer nicht mehr möglich war, waren wir gezwungen, die Friedhofsmauer komplett zu erneuern; die Teile, an denen Gefahr im Verzug war, mußten schnellstmöglich ersetzt werden. Zunächst waren wir noch der Meinung, dass sich die Fertigstellung der Mauer noch weit bis in das Jahr 2019 hinziehen würde. Im Verlauf der Arbeiten wurde allerdings erst deutlich, wie marode das Mauerwerk der alten Friedhofsmauer tatsächlich war:

Sobald die Spitzen, die sogenannten Bischofsmützen der Mauer entfernt wurden, brach das darunterliegende Mauerwerk auf weiten Strecken einfach weg. Damit war offensichtlich große Gefahr im Verzug: wie leicht hätte hier jemand zu Schaden kommen können – vor allen Dingen an den Stellen, wo die Bischofsmützen und einige Stützpfeiler durch Frost und andere Einwirkungen schon so weit zerstört waren, dass sie der Mauer absolut keinen Halt mehr geben konnten.


Mittlerweile sind auch die letzten Teilstücke der rund 160 Meter langen Mauer erneuert. Die noch ausstehende Verfugung kann erst dann durchgeführt werden, wenn das Wetter es zulässt - wahrscheinlich erst im nächsten Jahr.

Viele Gemeindeglieder, aber auch Gäste haben sich die Mauer schon angesehen – dass ihre Reaktionen von Freude bis zur Begeisterung gingen, hat gezeigt, wie wichtig es war, dieses große Projekt endlich anzugehen.

Bei so einem großen Projekt besteht aber immer auch die Gefahr, dass die kleinen Projekte vergessen werden -
damit dies nicht geschieht, berichten wir an dieser Stelle auch einmal über den „Fisch“ auf der Südseite des Friedhofs:


In ehrenamtlicher Arbeit haben fleißige Helfer einen Ort auf unserem Friedhof geschaffen, an dem Nutzungsberechtigte der Rasengräber auf unserem Friedhof Blumen, Gestecke und ähnliches ablegen können, um damit ihrer Verstorbenen an besonderen Tagen oder zu besonderen Anlässen zu gedenken.
Wir finden: Hier wurde eine sehr gute Idee in hervorragender Art und Weise umgesetzt – unser Friedhof wurde dadurch wirklich bereichert.

Allen Helfern sei für diese gelungene Aktion herzlich gedankt!